DRK Presseinformationen https://www.drk-sha.de de DRK Sat, 16 Oct 2021 08:31:27 +0200 Sat, 16 Oct 2021 08:31:27 +0200 TYPO3 EXT:news news-179 Sat, 26 Jun 2021 16:00:00 +0200 DRK gibt Tipps: Vorsichtige Kühlung bei Hitzschlag https://www.drk-sha.de/aktuell/presse-service/meldung/hitzewelle-drk-gibt-hitzetipps.html Die aktuelle Hitzewelle mit konstant hohen Temperaturen von tagsüber über 30 Grad birgt gesundheitliche Gefahren. Das Deutsche Rote Kreuz rechnet deshalb vermehrt mit Hitzenotfällen – besonders bei älteren oder kranken Menschen. DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin gibt deshalb folgende Hinweise:

„Wichtig ist bei Hitze, mehr zu trinken. Die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis 2 Litern sollte mindestens um einen Liter erhöht werden. Die Trinkmenge ist aber auch von der körperlichen Aktivität abhängig – wer in der Hitze arbeitet, muss mehr trinken. Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze verschärft sich das Problem, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirken. Der Alkoholkonsum sollte unbedingt eingeschränkt werden, da er – bei Jung und Alt – zu vermehrtem Flüssigkeitsverlust führt.

Vorsicht vor direkter Sonneneinstrahlung. Vermeiden Sie längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengungen. Bewegungen in warmer Umgebung bedeuten eine Doppelbelastung des Kreislaufs. Kleinkinder und Senioren dürfen keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. Deshalb ist der Sonnenhut für kleine Kinder und ältere Menschen, evtl. mit einem Nackenschutz, ein Muss. Bei Aktivitäten im Freien unbedingt an Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und lichtdichte Kleidung denken, die den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist.

Wohnräume sollten möglichst kühl gehalten und am Abend oder in der Früh gut durchlüftet werden. Tagsüber sollte das Eindringen von Wärme durch zugezogene Vorhänge, geschlossene Fenster und Türen verhindert werden.

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Kopfschmerzen, Schwindel, aber auch ernste Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke, wie Apfelsaftschorle. Durch das Ablegen überflüssiger oder das Öffnen beengender Kleidung kann ein Wärmestau verhindert werden. Sorgen Sie bei Hitzschlag oder Hitzeerschöpfung für Kühlung durch kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft. Wenn sich der Zustand der oder des Betroffenen durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, rufen Sie den Rettungsdienst (Tel. 112).“

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news-182 Sat, 05 Dec 2020 17:41:17 +0100 Ehrenamt gerade in der Corona-Pandemie wichtiger denn je https://www.drk-sha.de/aktuell/presse-service/meldung/ehrenamt-gerade-in-der-corona-pandemie-wichtiger-denn-je.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat auf die große Bedeutung ehrenamtlichen Engagements besonders in der Coronakrise hingewiesen. „Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist. Ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Nachbarschaftshilfe, bei der Betreuung von Bedürftigen, Risikogruppen und Menschen in Not oder auch beim Aufbau von Corona-Teststationen wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer. Was wir hier seit Jahresanfang erlebt haben, ist ein großer Akt der Solidarität“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember 2020. Eine besondere Rolle sieht Hasselfeldt auf die ehrenamtlichen Helfer in den nächsten Wochen beim Aufbau der zahlreichen Impfzentren in Deutschland zukommen. „Ohne ehrenamtliche Helfer wird das in der Startphase in vielen Fällen nicht gehen“, sagt die DRK-Präsidentin. In einigen Bundesländern werden die geplanten Corona-Impfzentren unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes betrieben.

Eine besondere Stärke des Deutschen Roten Kreuzes sei es, dass es seine Helferinnen und Helfer wie jetzt in der Corona-Krise auch für nicht vorhersehbare Einsätze schnell mobilisieren könne. Gleichzeitig müsse man allerdings auch darauf hinweisen, dass während der Coronapandemie die ehrenamtlichen Aktivitäten vor allem von älteren Helfern, die selbst zur Risikogruppe gehören, stark eingeschränkt und viele persönliche Treffen zum Teil nicht mehr möglich seien.

In den vergangenen 15 Jahren sei das ehrenamtliche Engagement beim Deutschen Roten Kreuz auf bundesweit mehr als 443.000 Helferinnen und Helfer im Jahr 2019 angestiegen. Das DRK sei einer der größten ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland. „Die Bereitschaft, sich zu engagieren, ist sehr groß. Es kann keine Rede davon sein, dass die Deutschen ein Volk von Egoisten sind“, sagt Hasselfeldt. Das Spektrum reiche vom Sanitätsdienst über Nachbarschaftshilfe, Wohlfahrt- und Sozialarbeit sowie Flüchtlingsbetreuung bis hin zum Einsatz in einem Hospiz oder bei der Wasserwacht und der Bergwacht. Allein im Jugendrotkreuz seien mehr als 139.000 junge Leute aktiv. .

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news-181 Fri, 25 Sep 2020 21:16:32 +0200 DRK rät zu Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre https://www.drk-sha.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-raet-zu-auffrischung-der-erste-hilfe-kenntnisse-alle-zwei-jahre.html Im Notfall Erste Hilfe zu leisten, kann Leben retten. Doch die Kenntnisse darüber sind bei vielen Menschen veraltet: Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs bei mehr als der Hälfte der Befragten (51,4 %) schon über zehn Jahre zurück. Je älter die Befragten sind, desto länger ist der Kurs her. „Die Zahlen deuten darauf hin, dass die meisten seit dem Erlangen des Führerscheins keinen Erste-Hilfe-Kurs mehr absolviert haben. Das ist fatal, denn gerade im Straßenverkehr sollte man wissen, wie man in Notfällen helfen kann – über das Absetzen eines Notrufs 112 hinaus. Wir raten daher Autofahrerinnen und Autofahrern, alle zwei bis drei Jahre die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 12. September 2020. Viele Menschen wünschen sich sogar eine gesetzliche Pflicht, die vorschreibt, dass Autofahrerinnen und -fahrer in regelmäßigen Abständen einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen müssen: laut Studie mehr als zwei Drittel der Befragten (67,1 %). „Wir appellieren hier aber an die Verantwortung aller, ob Verkehrsteilnehmende oder nicht, denn Unfälle können überall passieren, auch beim Sport oder zu Hause“, sagt Hasselfeldt weiter.

Immerhin: Fast zwei Drittel der Befragten (61,3 %) würde sich zutrauen, Wiederbelebungsmaßnahmen an einem Verletzten durchzuführen. Rund ein Drittel (26,6%) würde sich dies nicht trauen. Genau deswegen seien die Erste-Hilfe-Kurse so wichtig, erklärt Hasselfeldt: „Sie helfen dabei, die Scheu zu überwinden, etwas falsch zu machen. In den Schulungen kann man sich in Ruhe auf eine Notsituation vorbereiten und dann im Ernstfall dazu beitragen, dass der oder die Verletzte bestmöglich versorgt wird und dadurch bleibende Schäden verhindert oder verringert werden.“

Erste Hilfe-Kurs beim DRK Kreisverband Schwäbisch Hall-Crailsheim e.V. suchen (Link zur externen Seite)

In Zeiten der Corona-Pandemie ist Erste Hilfe weiterhin möglich, auch wenn rund 33 % der Befragten Sorge hätten, sich dabei zu infizieren. „Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden. Den Notruf 112 anzurufen und die Person zu beruhigen, sind wichtige Hilfeleistungen und auch auf Distanz möglich“, erklärt Hasselfeldt.

Die repräsentative Umfrage wurde Anfang August 2020 im Auftrag des DRK vom Meinungsforschungsinstitut Civey durchgeführt.

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news-176 Tue, 14 Apr 2020 20:42:19 +0200 Coronavirus: Angst vor Ansteckung – DRK gibt wichtige Tipps für Erste Hilfe https://www.drk-sha.de/aktuell/presse-service/meldung/coronavirus-angst-vor-ansteckung-drk-gibt-wichtige-tipps-fuer-erste-hilfe.html "Die gesetzliche Pflicht zur Ersten Hilfe besteht auch trotz des Risikos einer Ansteckung, jedoch gibt es in der aktuellen Situation einige Besonderheiten", sagt DRK-Bundesarzt Dr. Peter Sefrin und gibt hilfreiche Tipps: 1. An erster Stelle steht immer die eigene Sicherheit, gerade jetzt, da mit der Ansteckungsgefahr ein zusätzliches Risiko besteht. Wenn möglich, sollte der Mindestabstand von 1,50 Meter gewahrt werden, dies liegt jedoch im Ermessen der helfenden Person. Wenn näherer Kontakt notwendig ist, zum Beispiel bei Verletzungen, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden.

2. Unabhängig von der Distanz ist es auch eine wesentliche Erste Hilfe, wenn immer möglich, den Notruf 112 anzurufen und mit dem Betroffenen zu kommunizieren: beruhigen, darüber informieren, dass Hilfe unterwegs ist, und so lange bleiben, bis der Rettungsdienst vor Ort ist.

3. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand sollte in der aktuellen Situation auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichtet und nur die Herzdruckmassage durchgeführt werden (100- 120 Mal pro Minute) - und zwar solange, bis der Rettungsdienst übernimmt.

4. Die Helferin oder der Helfer sollte den Einsatzkräften die eigenen Kontaktdaten geben, um erreichbar zu sein, für den Fall, dass bei der betroffenen Person nachträglich eine infektiöse Erkrankung festgestellt wird.

5. Menschen, die zu einer Risikogruppe zählen, sollten grundsätzlich zu Hause bleiben. Werden sie dennoch draußen Zeuge eines Notfalls, müssen sie abwägen, ob Hilfeleistungen an Fremden unter Rücksichtnahme auf die eigene Sicherheit möglich sind.

6. Ein Risikopatient mit Symptomen sollte an einem Patienten keine direkte Erste Hilfe leisten, sondern sich auf die Organisation der Hilfe beschränken und den Notruf 112 wählen.

Dieser Bericht ist am 07.04.2020 auf www.drk.de erschienen

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news-174 Tue, 03 Mar 2020 06:41:20 +0100 DRK Bereitschaft Schwäbisch Hall leistet 2019 über 6.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit https://www.drk-sha.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-bereitschaft-schwaebisch-hall-leistet-2019-ueber-6000-stunden-ehrenamtliche-arbeit.html Am Donnerstag den 6. Februar fand die Jahreshauptversammlung der DRK Bereitschaft Schwäbisch Hall statt. Die Bereitschaft blickte auf ein sehr anspruchsvolles Jahr zurück. Insgesamt leisteten die Helferinnen und Helfer im Jahr 2019 6.346 Stunden, davon 2.997 im Sanitätsdienst. Gegenüber 2018 waren dies über 1.000 Stunden mehr, davon allein 575 Stunden im Sanitätsdienst. Die Bereitschaft Schwäbisch Hall zählt insgesamt 93 Mitglieder von denen 47 im Sanitätsdienst aktiv sind. Seit der letzten Jahreshauptversammlung konnten 7 neue Mitglieder gewonnen werden.

Die Schnelleinsatzgruppe wurde in 2019 zu 9 Einsätzen alarmiert. Darunter u.a. mehrere Brandabsicherungen, sowie Unterstützung des Rettungsdienstes. Die Anzahl der Hausnotrufeisätze hat im vergangenen Jahr aufgrund verbesserter Überwachungstechnik und dadurch reduzierter Fehlalarme stark nachgelassen. In 2018 wurde das Hausnotruf Team zu 61 Einsätzen alarmiert, in 2019 waren es nur noch 32 Einsätze.

Die 28 Fortbildungsabende im letzten Jahr waren weiterhin gut besucht.  In 992 Ausbildungsstunden wurden die Helfer zu verschiedenen Themen in Theorie und Praxis fortgebildet. 

Mit 7 Blutspendeterminen hatte die DRK Bereitschaft im letzten Jahr alle Hände voll zu tun. Nach einem sehr Spenderstarken Jahr 2018 war die Anzahl der Blutspender in Schwäbisch Hall, leider insgesamt im Vergleich zu den Vorjahreszahlen rückläufig. Die Spenderzahlen in Rosengarten blieben erfreulicherweise konstant.

Im vergangenen Jahr wurde außerdem das Ausrüstungskonzept der Notfallrucksäcke neu überdacht. Bisher standen verschiedenste Taschen und Rucksäcke mit unterschiedlichem Inhalt zur Verfügung. Künftig gibt es nur noch drei Arten von Rucksäcken, die durch vereinheitlichte Ausstattung den Helfern und dem Materialwart die Arbeit leichter machen.

Beim Qualitätsmanagement Ehrenamt & Qualität (kurz „EQ“) für Sanitätsdienste stand im Jahr 2019 die laufende Weiterentwicklung im Vordergrund. So mussten die neuen Anforderungen an den Datenschutz erfüllt werden, die Auftragsbedingungen wurden angepasst und die Standardisierung unserer Ausrüstung wurde geplant.

Mehrere Bereitschaftsmitglieder wurden für ihre langjährige aktive Mitarbeit im DRK geehrt.

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